Deutscher Pflegepreis 2019

Botschafter der Pflege - gestiftet von BVUK.

Der Deutsche Pflegetag 2019 ist in den sechs Jahren seines Bestehens zur zentralen Veranstaltung der beruflichen Pflege in Deutschland herangewachsen und ist die nationale Veranstaltung für die Profession Pflege mit ca. 1,2 Millionen Berufsangehörigen.

Eine ausgewählte 10-köpfige Jury, bestehend aus u.a. Herrn Franz Wagner (Präsident des Deutschen Pflegerates) und Herrn Michael Reizel (Geschäftsführer und Eigentümer der BVUK. Gruppe) und weiteren herausragenden Vertretern des Deutschen Pflegerates 2019 sowie Anbietern von pflegeunterstützenden Produkten, werden aus allen rechtzeitig eingehenden Vorschlägen den Preisträger ermitteln und beim Gala-Abend am
13. März 2019 in Berlin
mit dem Deutschen Pflegepreis in der Kategorie Botschafter der Pflege auszeichnen.

Sie als Pflegeteam auf den Stationen dürfen sich einen Mitarbeiter aussuchen und vorschlagen, den Sie als besonders geeignet für diese Auszeichnung sehen und der es aus Ihrer Sicht verdient hat, für seinen außerordentlichen täglichen Einsatz belohnt zu werden. Füllen Sie bitte einfach das unten zum download bereitstehende Ausschreibungsformular aus und senden Sie dieses bis zum
15. Januar 2019
an folgende Adresse:

BVUK. GmbH
Kennwort: BVUK. Pflegepreis 2019
Ebertsklinge 2 A
97074 Würzburg

oder per Mail an: deutscher-pflegepreis[at]bvuk.de


Jeder rechtzeitig eingesandte Vorschlag für einen besonderen Mitarbeiter hat die Chance auf den von der BVUK. Gruppe ausgelobten Pflegepreis.

Michael Reizel


Die BVUK. Gruppe wünscht Ihnen viel Glück und drückt allen Einsendern die Daumen! Danken möchten wir an dieser Stelle allen Pflegekräften für Ihren unerschöpflichen täglichen Einsatz. Falls Sie Fragen zum BVUK. Pflegepreis haben, können Sie sich gerne jederzeit an uns wenden:

deutscher-pflegepreis[at]bvuk.de

Am 14. März 2018 wurde auf einer festlichen Gala im Berliner „Wintergarten“ der Deutsche Pflegepreis in fünf Kategorien verliehen.

Auf Initiative der in Würzburg ansässigen BVUK. Gruppe wurde erstmalig eine gänzlich neue Kategorie gestiftet – der Preis „Botschafter der Pflege“. Mit dieser Ehrung soll fortan die Arbeit von engagierten Pflegekräften besonders gewürdigt werden. Im Vorfeld waren Institutionen aus dem Pflegebereich aus ganz Deutschland eingeladen worden, kreative, erfolgreiche und außergewöhnliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als mögliche Preisträger zu nominieren. Im Fokus stand dabei die stationäre Pflege in Krankenhäusern. Neben dem Nachweis überdurchschnittlicher Leistungen und eines starken Engagements ging es darum, preiswürdige Kandidaten zu finden, die geeignet sind, jungen Menschen mit ihrer Persönlichkeit und Vita Mut zu machen, die eigene berufliche Zukunft in der Pflege zu suchen.

Mit großer Einhelligkeit sprach sich die namhaft besetzte Jury unter der Leitung von Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerates, dafür aus, den Preis „Botschafter der Pflege 2018“ an Margarete Albrecht zu vergeben. Margarete Albrecht (34) ist seit elf Jahren am Evangelischen Klinikum Bethel in Bielefeld tätig, davon acht Jahre als Primäre Pflegekraft. Ausschlaggebend waren für die Jury besonders zwei Punkte: Erstens: Dass sich Margarete Albrecht in ihrem Beruf kontinuierlich weiterentwickelt hat und nach ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenschwester ein Studium absolvierte, das sie als „Bachelor Pflege“ abschloss. Zweitens: Dass sie als akademisierte Pflegende weiterhin in der direkten Patientenversorgung tätig ist und sich im engen Kontakt zu Kindern, Eltern und Angehörigen befindet.

BVUK. Prokurist Stefan Kühn, der die Ehrung vornahm, sagte in seiner Laudatio: „Frau Albrecht hat den Preis mehr als verdient. Sie ist nicht nur eine ausgesprochen versierte und beliebte Pflegende, sondern sie ermutigt mit ihrem Vorbild zur akademischen Qualifikation, sie ist Lehrbeauftragte an der Fachschule der Diakonie und engagiert sich zudem noch für Kinder und Jugendliche in ihrer Kirchengemeinde."

Frau Albrecht, neben dem Preis „Botschafter der Pflege 2018“ haben Sie von der BVUK. Gruppe eine zehntägige Urlaubsreise geschenkt bekommen. Als Reiseziel hatten Sie sich für Lanzarote entschieden. Warum gerade diese Insel?
Margarete Albrecht: Ich entschied mich für das Ziel Lanzarote, da das ausgesuchte Hotel wirklich ansprechend aussah und ich das Klima auf Lanzarote schon bei meinem ersten Besuch vor zwölf Jahren ganz toll fand.

Wo genau waren Sie?
Margarete Albrecht: Wir waren im Hotel „Melia Salinas" untergebracht, einem Erwachsenenhotel. Architektonisch und lagetechnisch ein sehr schönes Hotel.

Was war das schönste Erlebnis während der Tage auf Lanzarote?
Margarete Albrecht: Das Schönste an dem Urlaub waren einfach die Ruhe, die Entschleunigung und das tolle Klima. Ich habe es genossen, das sehr gute Essen in aller Ruhe einnehmen zu können. Ich hatte nämlich gemerkt, dass ich es durch den Zeitdruck auf der Arbeit und privat verlernt hatte, Essen wirklich in Ruhe zu genießen.

Haben Sie sich ein Andenken mitgebracht?
Margarete Albrecht: Natürlich waren wir auch ein wenig shoppen, aber die das schönste Andenken ist einfach die Erinnerung an diesen erholsamen Urlaub.

Hat sich Ihr Alltag als „Botschafter der Pflege“ verändert?
Margarete Albrecht: Direkt nach der Preisverleihung war der Trubel natürlich groß. Man wurde in der Klinik oft angesprochen, Leute haben mich erkannt, Fragen gestellt. Eltern unserer kleinen Patienten und Freunde haben den Bericht über die sozialen Medien verbreitet. Es hat mich ein wenig überfordert, aber es war auch sehr wertschätzend und berührend so viele positive Resonanz zu bekommen. Und es war auch toll, dadurch einen positiven Blick auf unseren Beruf zu werfen.

Ansonsten durfte ich im Rahmen einer Infoveranstaltung für Auszubildende, die überlegen, ebenfalls zu studieren, als Pflegeexpertin dabei sein und von meiner Arbeit erzählen und den Auszubildenden Mut machen. Zudem bin ich im Rahmen der Fachweiterbildung in Bethel als Dozentin angefragt worden und durfte im Auftrag der FHdD nach Berlin zur Neurowoche fahren, um dort einen Vortrag zu halten. Sonst arbeite ich aber ganz normal auf der Station.